Waldbauernvereinigung Coburger Land e.V.
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Aktuelles

LandSchafftZukunft: Jetzt WVO-Kampagne mit Ihrer Unterschrift unterstützen

 

Die AGDW - Die Waldeigentümer macht mit ihrer Kampagne „LandSchafftZukunft“ gegen die EU-Wiederherstellungsverordnung (WVO) auf die Risiken der WVO für die Waldbewirtschaftung aufmerksam und setzt sich dafür ein, dass unsere Wälder auch unter den Bedingungen des Klimawandels aktiv bewirtschaftet und an die Zukunft angepasst werden können.

 

Die Kampagnenseite wurde jetzt um ein neues Instrument erweitert: eine Unterschriftenaktion.

 

Damit können Sie die Forderungen ganz persönlich unterstützen und der Kampagne zusätzlich Gewicht verleihen:

 

Hier geht es zur Unterschriftenaktion "LandSchafftZukunft" (Protected link to unser-green-deal.de)

 

So funktioniert es: Sie tragen sich auf der Kampagnenseite mit Ihren Daten ein. Anschließend erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst wenn Sie diesen Link anklicken, ist Ihre Teilnahme an der Unterschriftenaktion abgeschlossen. Bitte schauen Sie ggf. auch in Ihrem Spam-Ordner nach.

 

Jede Unterschrift und jede Weiterverbreitung zählt. Je mehr Menschen wir erreichen und je breiter die Botschaft getragen wird, desto stärker ist das Signal an Politik und Öffentlichkeit:

 

Wald braucht Zukunft – und Zukunft braucht aktive Waldbewirtschaftung.

 

Bitte machen Sie mit und unterstützen Sie „LandSchafftZukunft“ mit Ihrer Unterschrift – und helfen Sie, die Kampagne weiterzutragen.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement! 

EUDR: Praxisferne Regelungen abwenden

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

mit dem Durchführungsgesetz zur Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) befindet sich derzeit ein für die Land- und Forstwirtschaft überaus kritisches Vorhaben im Gesetzgebungsverfahren. Der vorliegende Gesetzentwurf würde im Falle einer Verabschiedung starke wirtschaftliche Belastungen schaffen und betriebliche Perspektiven nachhaltig gefährden. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf!

 

Beim EUDR-Durchführungsgesetz droht die Gefahr, dass die auf europäischer Ebene für die Waldbesitzenden und die Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse erzielten Erleichterungen nicht rechtssicher gesetzlich verankert werden. Gleichzeitig sieht der Entwurf weitreichende Straf-, Bußgeld- und Überwachungsregelungen vor, die auf eine Verschärfung der EU-Regeln hinauslaufen. Unverhältnismäßige Strafandrohungen gegen Waldbesitzende, die ihren Wald im Rahmen strenger deutscher Forstgesetze bewirtschaften, dürfen nicht das Ergebnis einer nationalen EUDR-Umsetzung sein.

 

Die AGDW – Die Waldeigentümer e. V. und die Familienbetriebe Land und Forst e. V. haben deshalb gemeinsame eine Stellungnahme zum Verfahren abgegeben. Die zentralen Kritikpunkte und Forderungen haben wir Ihnen in der beigefügten Übersicht kompakt zusammengefasst.

 

Nun kommt es darauf an, diesen Forderungen auch auf örtlicher Ebene entsprechendes Gewicht zu verleihen. Während der parlamentarischen Sommerpause sind viele Bundestagsabgeordnete verstärkt in ihren Wahlkreisen unterwegs. Wir bitten Sie daher nachdrücklich, alle sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um Ihre örtlichen Bundestagsabgeordneten persönlich auf die kritischen Gesetzesplanungen bei der EUDR anzusprechen und unsere Forderungen zu verdeutlichen.

Die Stimme der Eigentümer und Betriebe vor Ort hat besonderes Gewicht. Konkrete Beispiele aus der Praxis führen den Abgeordneten vor Augen, welche Folgen die vorgesehenen Regelungen in ihren jeweiligen Wahlkreisen hätten. Die beigefügte Argumentationshilfe soll Sie dabei unterstützen, die zentralen Forderungen kurz und gezielt zu vermitteln.

 

Nutzen wir die kommenden Wochen, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass die berechtigten Anliegen der Land- und Forstwirtschaft im weiteren Gesetzgebungsverfahren beachtet und die notwendigen Korrekturen vorgenommen werden!

 

Für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement danken wir Ihnen herzlich.

 

Quelle: Mitteilung FV-Oberfranken vom 03.08.26

EUDR-Papier
2026_07_31_EUDR-Papier.pdf
PDF-Dokument [248.8 KB]

Ausflug der zweiten Buchdruckergeneration steht bevor - Blickpunkt Waldschutz Nr. 8/2026

 

Auch wenn sich die Schäden durch Borkenkäfer an der Fichte dieses Jahr bisher trotz trocken-heißer Witterung in Grenzen halten, bleibt weiterhin hohe Wachsamkeit geboten, denn das Borkenkäferjahr ist noch nicht vorbei.

 

In den Bruthölzern befinden sich die Bruten jetzt überwiegend im ausgehenden Larvenstadium. Vereinzelt treten schon Puppen, zum Teil Jungkäfer ohne Reifungsfraß auf. Das betrifft insbesondere jene Regionen, in denen die ersten Überwinterer bereits Mitte April ausflogen und somit auch etwas früher die zweiten Generation Mitte Juni angelegt haben. Dazu gehören die Gebiete des südlichen Schwabens, des tertiären Hügellandes entlang der Donau, des südlichen Niederbayerns und westlichen Unterfrankens. Hier rechnen wir mit einem beginnenden Ausflug der zweiten Jungkäfergeneration in den nächsten beiden Wochen.

Für die übrigen bayerischen Regionen ist der Ausflug der zweiten Jungkäfergeneration aufgrund der späteren Brutanlage (Ende Juni) je nach Witterungsverlauf im August in der zweiten Hälfte des Monats zu erwarten.

Der Neubefall verlagert sich bei hohen Temperaturen ins kühlere Bestandesinnere. Dies muss bei der Befallssuche berücksichtigt werden. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Buchdrucker jetzt auf von der Hitze und Trockenheit gestresste Fichten treffen, was den Befall im Gegensatz zu den Vorwochen deutlich erleichtern kann.

 

Aktuelle Meldungen zum Schadholzanfall

 

Die derzeitigen Fangzahlen sind in weiten Teilen Bayerns verhältnismäßig gering. Auch die gemeldeten Schadholzmengen durch Borkenkäfer sind auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau (ca. 67 % geringer als im selben Zeitraum 2025). Zuletzt stiegen im Süden Bayerns die Schadholzmengen jedoch kontinuierlich an. Es gibt also trotz des positiven Trends noch keinen Anlass zur Entwarnung.

Gründe für den Rückgang der Schadholzmengen, insbesondere in Nord- und Ostbayern sehen wir im Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Ein konsequentes Borkenkäfermanagement (auch über den Winter 2025 auf 2026 hinweg = wenig Ausgangsmaterial), die Zunahme der Antagonisten, die günstige Witterung im Frühjahr und die oftmals rasche Abfuhr von im Wald gelagertem Borkenkäferholz führten zu einer deutlichen Entspannung – trotz für den Buchdrucker weiterhin sehr günstige Witterungsbedingungen. Dranbleiben lohnt sich also! Und ist unbedingt notwendig, denn es schwärmen - wenn auch weniger als erwartet –immer noch reichlich Käfer und der Sommer ist im Zweifelsfall noch lang genug.

 

https://www.lwf.bayern.de/waldschutz/forstentomologie/403603/index.php

 

Quelle:LWF Blickpunkt Waldschutzvom 04.08.26

Rückblick der Jahreshauptversammlung

 

Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung der Waldbauernvereinigung Coburger Land e.V. fand am Freitag, 17.04.2026 um 19 Uhr im Gasthaus Goldene Rose in Grub am Forst statt. Vorstand Wolfgang Schultheiß konnte eine Vielzahl interessierter Mitglieder und Ehrengäste begrüßen. Nach personeller Neuausrichtung im Jahr 2024, habe sich die Geschäftsstelle der WBV gut etabliert, hob Schultheiß eingangs hervor. Die Herausforderungen im Holzmarkt, Bürokratie und vielen anderen Dingen werden nicht einfacher. Die Waldbauernvereinigung Coburger Land e.V. sieht dennoch gestärkt in die Zukunft.

 

Sehr erfreulich war im abgelaufenen Jahr der organisierte Waldtag an der „Alten Schäferei“ in Ahorn. Schultheiß betonte, wie wichtig es für die Waldbauern sei, unsere Arbeit der breiten Bevölkerung zu zeigen. Ein wiederholter Dank ging dabei an die beteiligten, allem voran den Bayerischen Staatsforsten, sowie den AELF Coburg. Ebenso sehr erfreulich sind die Entwicklungen am Holzmarkt. Mitglieder der WBV konnten Rekordpreise v.a. bei den Baumarten Fichte und Kiefer genießen. „So macht Forstwirtschaft Spaß“. Die Pflege von dichten Beständen sei unbeschrieben nicht nur wichtig, sondern bringt aktuell sehr vernünftiges Geld.

Den Finanziellen Stand der WBV brachte Kassier Günther Späth nahe. Das vergangene Wirtschaftsjahr musste mit einem leichten Fehlbetrag abgeschlossen werden, bringe die Waldbauernvereinigung aber keineswegs in eine besorgte Lage.

 

Wolfgang Schultheiß wurde bei den turnusgemäßen Neuwahlen einstimmig als Vorstand bestätigt. Als sein Stellvertreter fungiert Norbert Seitz. Die Posten des Kassiers und Schriftführers besetzen Bernd Lauterbach und Albert Sebald. In den Arbeitsausschuss wurden gewählt: Nina Liebermann, Dominik Heike, Michael Florschütz, Stefan Bogner, Bernd Vogt, Gerd Jugenheimer, Sebastian Straubel sowie Sandra Luthard. Als Kassenprüfer stellen sich Tobias Ehrlicher und Hans Steinfelder zur Verfügung.

Der alte und neue Vorstand Wolfgang Schultheiß bedankte sich herzlich bei all denen, die nicht mehr zur Wiederwahl angetreten sind und überreichte als Anerkennung ein kleines Geschenk.

 

Den Abschluss der Mitgliederversammlung machte Steuerberater Christoph Eube mit einem Vortrag zum Thema: „Mein Wald – aus Sicht der Einkommen- und Umsatzsteuer, Steuern zahlen, Steuern sparen“. Eube brachte die wichtigsten Eckpunkte im Steuergesetz nahe und lud somit zu konstruktiven Diskussionen ein. Der sehr Interessante Vortrag ist auf Anfrage in der Geschäftsstelle erhältlich. 

Neu gewählte Vorstandschaft von links:
Kassier Bernd Lauterbach, Schriftführer Albert Sebald, 2. Vorstand Norbert Seitz, 1. Vorstand  Wolfgang Schultheiß 

 

Kontakt

Geschäftsstelle

WBV Coburger Land e.V.
Glockenberg 7
96450 Coburg

E-Mail: info@wbv-col.de

Telefon: +49 9561 239870+49 9561 239870

Telefax: +49 9561 239871

Büro- und Anrufzeiten:

Montag bis Donnerstag:

9:00 bis 12:00 Uhr

Geschäftsführer

Konstantin Meyer

0160/8197908

kmeyer@wbv-col.de

Forstlicher Mitarbeiter

Martin Huber

0160/8190276

mhuber@wbv-col.de

Vorstand:

Wolfgang Schultheiß

0171/3881186

Heike Schirmer

Büroangestellte

hschirmer@wbv-col.de

Das Kennwort können Sie bei uns per E-Mail anfordern

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HW-CoC-0099-23

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